Crystal 1x1 - alles über Kristalle

Aktualisiert: 3. Juni


INDEX


  1. Mineralien vs. Gesteine – alles das Gleiche?

  2. Edelsteine vs Halbedelsteine - wo ist der Unterschied?

  3. 3-Kriterien-Guide

  4. Herkunft / Entstehung

  5. Ein Kristall-Guide für Anfänger

6. Anwendung




Mineralien vs. Gesteine – alles das Gleiche?

Wir sind oft in einer Situation, in der wir verschiedene Begriffe aus der Welt der Gesteine hören oder lesen, aber wir uns nicht ganz sicher sind, ob wir den eigentlichen Unterschied kennen. Das wollen wir mit dem Beitrag ändern.



Was ist also der Unterschied zwischen Mineralien und Gesteinen?



Einen Mineral beschreibt man als anorganisches, natürlich vorkommendes Element, mit einer geordneten inneren Struktur und charakteristischer chemischer Zusammensetzung. Es ist also einen Reinstoff der aus Atomen von einem oder zwei chemischen Elementen besteht. Zudem besitzen fasst alle Mineralien die Form eines Kristalls. Einen Kristall beschreibt man als Festkörper, dessen Bausteine aus Atomen, Molekülen oder Ionen, immer eine Kristallstruktur bilden. Einer der bekanntesten Mineralien ist der Quarz, wie hier auf dem Bild zu sehen, gefolgt von Feldspat, Glimmer, Olivin und Calcit.





Als Gestein wird ein Aggregat aus einem oder sogar mehreren Mineralien bezeichnet. Ein Gestein kann auch aus verschiedenen undefinierten Materialien bestehen. Die bekanntesten und gewöhnlichsten Gesteine sind Granit, Kalkstein, Basalt und Sandstein.







Edelsteine vs Halbedelsteine - wo ist der Unterschied?


Edelsteine unterscheiden sich von Halbedelsteinen durch ihre diversen Eigenschaften. Wir geben dir einen Einblick in unseren 3-Kriterien-Guide, bei dem du selber zum Experten wirst und erkennen kannst, um welchen Stein es sich handelt.


Edelsteine


Die Wissenschaft, die sich mit Edelsteinen befasst, nennt sich "Gemmologie" oder "Edelsteinkunde".

Die meisten Edelsteine ​​sind Kristalle oder Aggregate von einem Mineral (anorganisches, natürlich vorkommendes Element). Zu finden sind auch organische Edelsteine wie z.B. Bernstein, ein fossiles Harz, der natürlich, unter geologischem Prozessen, vom organischem Baumharz entstanden ist.

Edelsteine ​​sind Steine, die extrem selten und schwer zu finden sind und werden nach den Kriterien, Schönheit, Härte und Seltenheit beurteilt.

Die berühmtesten Edelsteine, die diese Kriterien erfüllen, sind: der Diamant (wie hier im Bild gezeigt), Smaragd, Rubin, Aquamarin, Topas, Saphir und andere.

Aufgrund ihrer Härte, Schönheit und Seltenheit eignen sich Edelsteine ​​zur Herstellung von filigranem, wertvollem Schmuck.



Halbedelsteine


Mit dem Begriff "Halbedelstein" wurden früher oft die Edelsteine bezeichnet, die einen geringeren Härtegrad haben oder als nicht lichtdurchlässig galten.

Ebenso sind es Steine, die in der Natur häufiger zu finden sind.

Halbedelsteine werden heute auch "Schmucksteine" genannt. Die Bekanntesten Halbedelsteine, die als Schmucksteine gelten sind Amethyst (wie hier im Bild), Bergkristall, Mondstein, Opal, Granat, Rosenquarz und viele andere.




3-Kriterien-Guide

Diese 3 Eigenschaften entscheiden, ob es sich um echte Edelsteine handelt und bestimmen den Unterschied zu den Halbedelsteinen:


  • Schönheit

  • Härte

  • Seltenheit


1. Schönheit

Das Kriterium Schönheit hat Unterkriterien, die in der Bestimmung entscheidend sind: Glanz, Farbe und Transparenz sind hier essentiell.


2. Härte

Die Härte muss einen Wert über 7 auf der Härteskala nach Mohs haben (1 = sehr weich, bspw. Talk bis 10 = sehr hart, bspw. Diamant). Die Härteskala von Friedrich Mohs (Mineraloge, 1773-1839) ist als internationale Grundlage für die Prüfung der Härte von Mineralien bekannt. Die Mineralien, die einen Härtegrad unter 7 haben, gelten als Halbedelsteine/Schmucksteine, wie z. B. Bergkristall, Mondstein, Opal, Granat, Rosenquarz und viele andere.


3. Seltenheit

Die Seltenheit wird anhand des Vorkommen in der Natur ermittelt und Unterscheidungen sind häufig nicht ganz klar zu definieren.




Herkunft und Entstehung der Edelsteine


Alle Edelsteine und Halbedelsteine, entstehen im Erdinneren im Magma, wo Hitze und Druck sehr hoch sind. Wenn das Magma zur Erdoberfläche aufsteigt, bildet sich Druck und so entstehen Kristalle mit einer regelmäßigen chemischen Struktur.

So formen sich zum Beispiel Diamanten aus Kohlenstoffatomen, die sich bei 1,000 Grad Celsius anordnen. Unter diesen Bedingungen entstehen Edelsteine, die sich durch Härte und Reinheit auszeichnen.


Grundsätzlich kann man Edelsteine auf allen Kontinenten der Erde finden, mit Ausnahme der Antarktis.

Die Edelstein Fundstellen werden auch Lagerstätten genannt, und unterscheiden sich jeweils durch die Art der Entstehung.




Ein Edelstein-Guide für Anfänger

Viele fragen sich, funktionieren Edelsteine überhaupt? Wofür sind sie gut, oder ist es nur ein weiterer globaler Trend? Das kann am Anfang alles etwas verwirrend sein.

Edelsteine können zu einem tollen Begleiter in deinem Alltag werden. Sie können helfen, positive Veränderungen in vielen Bereichen deines Lebens zu schaffen und helfen mit deiner Energie bewusster umzugehen. Durch die von den Edelsteinen freigesetzte Frequenz und Wellen soll Energie auf uns übertragen werden. Diese Energie ist ein perfekter Begleiter im Leben und ein großer Helfer, gerade heute, bei so vielen Ablenkungen die das digitale Zeitalter leider mit sich bringt. Du fragst dich vielleicht, wie du am besten den Edelstein auswählst, der zu dir passt?

Es gibt viele Optionen und so Anwendungen. Entscheide am besten, indem du dir überlegst, was dir fehlt und was du in deinem Alltag ergänzen und erleichtern möchtest. Versuche, mehr über die vielen Edelstein-Eigenschaften zu lesen und sie besser kennenzulernen. Wir stellen dir die bekanntesten Edelsteine und Halbedelsteine vor, die du gerne auch selbst ausprobieren kannst. Wir sind sicher, dass du bald selbt zu einem Edelstein Experte wirst.



Die bekanntesten Edelsteine

Die bekanntesten Edelsteine der Welt sind die so genannten "Big Four": Diamant, Rubin, Smaragd und Saphir.



Diamant


Namensgebung: sein Name kommt vom griechischen Wort "adamas", was "unbesiegbar" bedeutet.

Wirkung: seine wichtigste Symbolik ist die Liebe. Ebenso soll er helfen deine Energie zu steigern und Energiereserven zu schaffen. Er soll auch entgiftend wirken und soll ein Helfer bei Allergien sein.

Vorkommen: Kanada, Brasilien, Russland, Australien, Namibia, Südafrika und Botswana.



Rubin

Namensgebung: der Name Rubin kommt vom lateinischem Wort "rubeus", was "rot" oder "der Rote" bedeutet.

Wirkung: er ist einer der stärksten Heilsteine für Ausgeglichenheit. Er soll helfen unsere Sehkraft zu stärken und soll auch den Stoffwechsel fördern.

Vorkommen: auf allen Kontinenten, besonders in Burma und in Ostafrika.




Smaragd

Namensgebung: vom griechischem Wort "smaragdos", was "grüner Stein" bedeutet.

Wirkung: er soll beruhigend auf das Herz und den Magen wirken und steht für Gerechtigkeit, Schönheit und Harmonie. Er soll auch stark unsere Psyche beeinflussen, und sorgt so für Gleichgewicht bei Unruhe und Unzufriedenheit.

Vorkommen: Sambia, Südamerika und Russland.







Saphir

Namensgebung: sein Name kommt vom griechischem "sappheiros", was "blau" bedeutet.

Wirkung: er soll stark beruhigend auf die Nerven wirken und soll auch die Konzentration steigern und bei Ängsten helfen.

Vorkommen: Madagaskar, Burma und Sri Lanka.







Die bekanntesten Halbedelsteine


Rosenquarz

Namensgebung: seinen Namen hat er seinen rosa-roten Farbnuancen zu verdanken.

Wirkung: Er wird seit Anbeginn der Menschheit eingesetzt und gilt als einer der wichtigsten Heilsteine. Er steht für Liebe und Fruchtbarkeit. Zudem wird der Edelstein mit dem Herzen und innerer Gelassenheit assoziiert.

Vorkommen: primär in Indien und China.



Amethyst

Namensgebung: der Name leitet sich aus dem griechischen "amethystos" ab, das so viel bedeutet wie "dem Rauche entgegenwirkend".

Wirkung: der Amethyst soll beruhigend auf das Herz und die Nerven wirken und so für Frieden und Entspannung sorgen. Zudem wird ihm eine (wie der Name sagt) klärende und entgiftende Wirkung zugesprochen.

Vorkommen: primär in Brasilien, Indien und Kanada.



Bergkristall

Namensgebung: griechisch "krystallos", übersetzt "Eis", da man ihn in der Antike für versteinertes Eis gehalten hat.

Wirkung: er kann als einer der bedeutendsten Edelsteine überhaupt bezeichnet werden. Er soll die Nerven und den Kreislauf beruhigen und stabilisieren.

Vorkommen: weltweit, aber besonders in Brasilien, Österreich, Schweiz, USA.




Aventurin

Namensgebung: abgeleitet aus dem italienischen "a ventura", das übersetzt "auf gut Glück" bedeutet.

Wirkung: der Aventurin wurde bereits im alten Griechenland als Heilstein eingesetzt um Optimismus und Selbstbewusstsein zu steigern. Er wirkt sich positiv auf den Energiehaushalt aus.

Vorkommen: primär in Indien und dem Ural zu finden.





Roter Jaspis

Namensgebung: aus dem griechischen und bedeutet "gesprenkelter Stein" wegen seiner feinen Marmorierung.

Wirkung: dieser Stein strahlt Mut, Selbstvertrauen und emotionale Stärke aus. In Zeiten der Lustlosigkeit oder Schlappheit, kann dieser Stein die Leidenschaft für das Leben steigern.

Vorkommen: USA, Mexiko und Brasilien.






Orangencalcit

Namensgebung: Calcit (lat. für calx=Kalk) weist einen hohen Calciumgehalt auf und erhält durch Eisen seine charakteristische orangene Farbe.

Wirkung: wird aufgrund seines häufigen Vorkommens in der Pharmaindustrie eingesetzt. Er vermittelt durch seine leuchtende orange Farbe Lebensfreude und Optimismus und soll das Immunsystem generell stärken.

Vorkommen: primär in USA.







Sodalith

Namensgebung: der Name aus dem lateinischen "Sodium" für Natrium und dem griechischen "lithos" für Stein ab.

Wirkung: auch Blaustein genannt, soll der Sodalith die Ausdauer steigern, indem der Zellstoffwechsel und die Durchblutung angeregt wird. So hat er Auswirkungen auf die Denkkraft und Logik.

Vorkommen: primär in Bolivien, Sambia und Brasilien.





Coelestin

Namensgebung: der Name stammt aus dem griechischem Ceolestis und hat die Bedeutung "Himmlisch".

Wirkung: Der himmlisch blaue Stein soll einen ruhigen Schlaf fördern. Er bringt Körper und Seele in Einklang und hilft bei Verspannungen.

Vorkommen: Madagaskar, Ägypten, Tunesien, Marokko, Österreich.






Anwendung


Die beste Anwendung von Edelsteine ist damit Edelsteinwasser herzustellen. Bereits im 12. Jahrhundert hat Hildegard von Bingen die heilende Wirkung von Steinen erkannt. Eine Anwendung war es, die Steine ins Wasser zu legen und es als Elixier zu trinken um die Wirkung der Steine zu erhöhen. In ihrem Buch 'Physica' berichtet sie über die Steinheilkunde und teilt ihr Wissen mit uns. Sie glaubte, dass Steine seelische und körperliche Leiden heilen können.


Wenn du mehr über Edelsteinwasser wissen willst, wie es wirkt und wie es zubereitet wird, schau dir gerne unseren Blog "Edelsteinwasser - viel mehr als nur Wasser" an.